Nachkriegsfoto

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Städtischer Kartoffelverkauf im Kriegsjahr 1915
 

Herr M., ohne Altersangabe


Was interessiert Sie an dem Objekt besonders?

Die Menschenschlange vor Lebensmittelgeschäften und der städtischen Kartoffelausgabe. Dazu die Parallelen zur heutigen Zeit: Schlange vor dem Baumarkt, Akzenta und so weiter.
Allerdings aus anderen Gründen (Corona), aber irgendwie beunruhigend.


Fällt Ihnen dazu eine persönliche Geschichte oder eine Erinnerung ein?
Erfahrungen aus der gegenwärtigen Mund-Nasen-Schutz-Zeit.

Hat das Objekt Sie dazu angeregt, über Ihren ­Konsum nachzudenken?
Die Fotos nicht, aber vielleicht die Ausstellung als solche???

Herr S., 52 Jahre alt


Was interessiert Sie an dem Objekt besonders?

Dieser Teil der Ausstellung hat mich besonders beeindruckt. Es zeigt mir immer wieder wie gut und behütet ich aufgewachsen bin. Keine Entbehrung und Hunger auf meinem gesamten Lebensweg. Das Glück der späten Geburt.


Hat das Objekt Sie dazu angeregt, über Ihren ­Konsum nachzudenken?
Auch wenn ich etwas von den Nachkriegsjahren – meine Großeltern waren alle „Sammler“ und „Wieder-verwerter“ – geerbt habe, fröne ich doch sehr dem Konsum und dem damit verbundenen Schönheiten des Lebens.