Motorrad

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Viktoria Motorrad KR 25 Aero (1950)

Frau H., 79 Jahre

Fällt Ihnen dazu eine persönliche Geschichte oder eine Erinnerung ein?
Es erinnert mich an meine Jugend. Wir hatten ein Motorrad mit Beiwagen und machten jedes Wochenende und in den Ferien Camping am Rhein. Auf einer Wiese, vom Bauer gepachtet mit der Familie und Freunden

Hat das Objekt Sie dazu angeregt, über Ihren ­Konsum nachzudenken?
Ein fahrbarer Untersatz ist ein Stück Lebensqualität. Aber es muss nicht das neueste sein. Mein Auto ist und 19 Jahre alt.

Ursula Dörpinghaus, 79 Jahre


Was interessiert Sie an dem Objekt besonders?
Es erinnert mich an das Motorrad meines Vaters, das aber kleiner war. Zuerst fuhr Vater mit dem Fahrrad, um Waren wie Bohnerwachs und ähnliches auszuliefern und zu verkaufen. Das war sehr anstrengend in der hügeligen Landschaft Vogelsberg/Hessen. Das Motorrad erleichterte das Fahren von Ort zu Ort.

Fällt Ihnen dazu eine persönliche Geschichte oder eine Erinnerung ein?
Einmal nahm mich mein Vater auf dem Soziussitz mit. Ich musste mich mit den Oberschenkel fest am Sitz andrücken, meine Arme um seinen Oberkörper halten. Das war die „Sicherheit“ nicht herunter zu fallen. Für mich ein tolles Eerlebnis der Freiheit, den Fahrtwind zu spüren, die Entfernung schnell zurückzulegen. Wunderbar!
Aber auf einer Stelle war das Kopfsteinpflaster der Straße nass und zusätzlich voll Kuhmist. Das Hinterrad rutschte weg, wir stürzten und ich lag unter dem Hinterrad. Aber außer dem Schreck ist nichts passiert. Er war trotzdem immer ein tolles Erlebnis.


Hat das Objekt Sie dazu angeregt, über Ihren ­Konsum nachzudenken?
Ich denke oft über Konsum nach, besonders in der aktuellen Corona-Zeit. Wir sollen die Wirtschaft ankurbeln, verständlich, aber ich brauche und will nicht alles.